Die Organisation Amerikanischer Staaten

The Organization of American States
L'organisation des États américains

Flagge der Organisation Amerikanischer Staaten


Kürzel: OAS

Gründungstag: Gründungsvertrag unterzeichnet am 30. April 1948

Gründungsort: Bogota (Kolumbien)

Vorgängerorganisation: Panamerikanische Union, gegründet 1910

Sitz: Washington D. K. (Vereinigte Staaten)

Mitglieder: 34 (Antigua und Barbuda, Argentinien, Bahamas, Barbados, Belize, Bolivien, Brasilien, Chile, Dominika, Dominikanien, Ekuador, Grenada, Guatemala, Guyana, Haiti, Honduras, Jamaika, Kanada, Kolumbien, Kostarika, Mexiko, Nikaragua, Panama, Paraguay, Peru, Salvador, Sankt Kitts und Nevis, Sankt Luzia, Sankt Vinzenz und die Grenadinen, Surinam, Trinidad und Tobago, Uruguay, Venezuela, Vereinigte Staaten)

Beobachter: 60 (Ägypten, Algerien, Angola, Äquatorialguinea, Armenien, Aserbaidschan, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, China, Dänemark, Deutschland, Estland, Europäische Union, Finnland, Frankreich, Georgien, Ghana, Griechenland, Heiliger Stuhl, Indien, Irland, Israel, Italien, Japan, Jemen, Kasachstan, Katar, Kroatien, Lettland, Libanon, Luxemburg, Marokko, Niederlande, Nigerien, Norwegen, Österreich, Pakistan, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Sri Lanka, Südkorea, Thailand, Tschechien, Tunesien, Türkei, Ukraine, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern)

Mitgliedschaft ausgesetzt: 1 (Kuba)

Ziele: Stärkung des Friedens und der Sicherheit des Kontinents; Förderung und Festigung der repräsentativen Demokratie bei allem geboten Respekt gegenüber dem Grundsatz der Nichteinmischung; Verhinderung möglicher Ursachen von Schwierigkeiten und Sicherstellung der friedlichen Beilegung von möglichen Streitigkeiten zwischen den Mitgliedstaaten; Ermöglichung gemeinsamen Handels auf Seiten der betroffenen Staaten im Falle einer Aggression; Suchen nach Lösungen für mögliche politische, rechtliche und wirtschaftliche Probleme zwischen den Staaten; Förderung der wirtschafltichen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Staaten durch gemeinsames Handeln; Auslöschung von äußerster Armut als einem Hindernis für die volle demokratische Entwicklung der Völker der Hemisphäre; Erreichung einer wirksamen Begrenzung herkömmlicher Waffen, um zu ermöglichen, dass der größte Teil der Geldmittel für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Mitgliedstaaten eingesetzt werden kann

Hauptorgane: Generalsekretariat, Generalversammlung, Interamerikanische Kommission für Menschenrechte, Interamerikanischer Rat für einheitliche Entwicklung, Interamerikanischer Rechtsausschuss, Beratungstreffen der Außenminister, Ständiger Rat

Arbeitssprachen: Englisch, Französisch, Portugiesisch, Spanisch

Stand: 29. Februar 2008


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