Juli
"Das größte Bedürfnis eines Staates ist das einer mutigen Obrigkeit."
Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832)
Juni
"In der ganzen Lebensgeschichte eines Volkes ist sein heiligster Augenblick, wo es aus seiner Ohnmacht erwacht ... Ein Volk, das mit Lust und Liebe die Ewigkeit seines Volkstums auffasst, kann zu allen Zeiten sein Wiedergeburtsfest und seine Auferstehung feiern."
Friedrich Ludwig Jahn (1778 bis 1852)
Mai
"Maßgebend in meinem Leben und Tun war für mich nie der Beifall der Welt, sondern die eigene Überzeugung, die Pflicht und das Gewissen."
Paul von Beneckendorff und von Hindenburg (1847 bis 1934)
April
"Gönne dich dir selbst! Ich sage nicht: Tue das immer. Aber ich sage: Tue es wieder einmal. Sei wie für alle anderen Menschen auch für dich selbst da. Oder jedenfalls sei es nach allen anderen."
Bernhard von Clairvaux (1090 bis 1153)
März
"Erinnern heißt, eines Geschehens so ehrlich und rein zu gedenken, dass es zu einem Teil des eigenen Inneren wird. Das stellt große Anforderungen an unsere Wahrhaftigkeit."
Richard von Weizsäcker (* 1920)
Februar
"Reisen veredelt wunderbar den Geist und räumt mit allen unseren Vorurteilen auf."
Oscar Wilde (1854 bis 1900)
Januar
"Die glücklichsten Zeiten der Menschheit sind die leeren Blätter im Buch der Geschichte."
Leopold von Ranke (1795 bis 1886)
Dezember
"Wenn die Guten nicht kämpfen, siegen die Schlechten."
Platon (427 bis 347 v. Chr.)
November
"Vollkommenheit ist das höchste, unerreichbare Ziel des Menschen, Vervollkommnung bis ins Unendliche aber ist seine Bestimmung."
Johann Gottlieb Fichte (1762 bis 1814)
Oktober
"Der Tempelschatz der Weisheit liegt im Buch."
Karl Julius Weber (1767 bis 1832)
September
"Die größte Deutlichkeit war mir immer auch die größte Schönheit."
Gotthold Ephraim Lessing (1729 bis 1781)
August
"Ein Volk, das seine Sprache verlernt, gibt sein Stimmrecht in der Menschheit auf und ist zur stummen Rolle auf der Völkerbühne verwiesen."
Friedrich Ludwig Jahn (1778 bis 1852)
Juli
"Man berichtete Sokrates von jemand, der sich auf seinen Reisen um nichts gebessert habe: Das glaube ich wohl, erwiderte er, er hatte sich selbst mitgenommen."
Michel de Montaigne (1533 bis 1592)
Juni
"Wer die Ärmsten dieser Welt gesehen hat, fühlt sich reich genug, um zu helfen."
Albert Schweitzer (1875 bis 1965)
Mai
"Ein Gedanke, der richtig ist, kann auf Dauer nicht niedergelogen werden."
Otto von Bismarck (1815 bis 1898)
April
"Konservatismus ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt."
Antoine de Rivarol (1753 bis 1801)
März
"Die Geschichte ist der beste Lehrer mit den unaufmerksamsten Schülern."
Indira Gandhi (1917 bis 1984)
Februar
"Wie im Leben der Völker das einzelne Volk nur dann gedeihen kann, wenn es auch allen Nachbarvölkern gut geht, und wie das Interesse der Staaten es erheischt, dass nicht nur innerhalb jedes einzelnen Staates Ordnung herrsche, sondern auch die Beziehungen der Staaten unter sich gut geordnet werden müssen, so ist es auch im Leben der Wissenschaft."
David Hilbert (1862 bis 1943)
Januar
"Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten."
Karl Kraus (1874 bis 1936)
Dezember
"Lebe mit deinem Jahrhundert, aber sei nicht sein Geschöpf. Leiste deinen Zeitgenossen, aber was sie bedürfen, nicht was sie loben."
Friedrich von Schiller (1759 bis 1805)
November
"Krieg ist nicht - und ich wiederhole - Krieg ist nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Im Gegenteil, er stellt immer ein katastrophales Versagen politischen Könnens und Vorstellungsvermögens dar."
Kofi Annan (* 1938)
Oktober
"Das Schlimmste in allen Dingen ist die Unentschlossenheit."
Napoleon I. Bonaparte (1769 bis 1821)
September
"Unterschätze nie, was eine kleine Gruppe engagierter Menschen tun kann, um die Welt zu verändern. Tatsächlich ist das das einzige, was je etwas bewirkt hat."
Margaret Mead (1901 bis 1978)
August
"Der ganze Traum der Demokratie ist, den Proletarier zum Niveau der Dummheit des Bürgers zu erheben. Der Traum ist zum Teil erfüllt. Er liest die gleichen Zeitungen und hat die gleichen Leidenschaften."
Gustave Flaubert (1821 bis 1880)
Juli
"Die Geschichte lehrt uns, dass Menschen und Nationen sich erst dann weise verhalten, wenn sie alle Alternativen ausgeschöpft haben."
Abba Eban (1915 bis 2002)
Juni
"Nur auf dem Begriff von 'Ordnung' kann jener der 'Freiheit' ruhen."
Klemens Wenzel Reichsgraf Fürst von Metternich-Winneburg (1773 bis 1859)
Mai
"Nimm das Wohlwollen hinweg und du entfernst die Sonne aus der Welt, du machst den Verkehr unter den Menschen unmöglich."
Papst Gregor I. der Große (um 540 bis 604)
April
"Flüchtig ist die Zeit und kurz das Leben, Schmach treffe den, der Trägheit erkor."
Adelbert von Chamisso (1781 bis 1838)
März
"So wie die Anmut der Ausdruck einer schönen Seele ist, so ist die Würde der Ausdruck einer erhabenen Gesinnung."
Friedrich von Schiller (1759 bis 1805)
Februar
"Durch Sanftmut wirst du mehr gewinnen als durch Gewalt und Ungestüm."
Jean de La Fontaine (1621 bis 1695)
Januar
"Durch Unrecht - niemals Recht. Durch Recht - niemals Unrecht."
Dag Hammarskjöld (1905 bis 1961)
Dezember
"Pazifismus und abstrakte Friedenspredigt sind eine Form der Irreführung der Arbeiterklasse."
Wladimir Iljitsch Lenin (1870 bis 1924)
November
"Der Einzelne ist doch nur etwas, indem er sich am großen Ganzen mitwirkend beteiligt, für des Vaterlandes Einheit und Freiheit sein Bestes tut."
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 bis 1874)
Oktober
"Europa ist nicht ein Gebilde, das für sich leben könnte. Europa ist nur möglich innerhalb der Welt und innerhalb der Weltwirtschaft."
Gustav Stresemann (1878 bis 1929)
September
"Den Ursprung der Dinge mag die Vernunft nicht zu erfassen, aber nirgends steht sie im Widerspruch mit der Regel, welche alle leitet. Vernunft und Weltordnung sind konform, sie müssen gleichen Ursprungs sein."
Helmuth Graf von Moltke (1800 bis 1891)
August
"Der Ursprung jeder Souveränität liegt bei der Nation. Keine Körperschaft, kein Einzelner kann eine Autorität ausüben, welche nicht ausdrücklich von ihr übertragen worden ist."
Marie-Joseph du Motier, Marquis de Lafayette (1757 bis 1834)
Juli
"Der Mensch kann in seinem kurzen und gefahrenreichen Leben einen Sinn nur finden, wenn er sich dem Dienst an der Gesellschaft widmet."
Albert Einstein (1879 bis 1955)
Juni
"Terrorismus ist nicht Bestandteil irgendeiner Kultur oder Religion oder irgendeines politischen Systems. Er ist ein weltweites Verbrechen, begangen von übel gesinnten Menschen voll von Hass gegenüber der Menschheit."
Kronprinz Abdullah von Saudi-Arabien (* 1924)
Mai
"Ein Volk kann seine Gegenwart und seine Zukunft nur gestalten, wenn es seine Vergangenheit versteht und daraus seine Lehren zieht."
Konrad Adenauer (1876 bis 1967)
April
"Die angeborenen Bande knüpfe fest, ans Vaterland, ans treue schließ dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen, hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft!"
Friedrich von Schiller (1759 bis 1805)
März
"Über allen Tugenden steht eines: das beständige Streben nach oben, das Ringen mit sich selbst, das unersättliche Verlangen nach größerer Reinheit, Weisheit, Güte, Liebe."
Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832)
Februar
"Wir suchen nicht nach Vollkommenheit, da wir nur zu gut wissen, dass diese in menschlichen Dingen nicht zu finden ist, sondern nach jener Verfassung, die von den geringsten oder entschuldbarsten Unzulänglichkeiten begleitet ist."
Algernon Sidney (1632 bis 1683)
Januar
"Ich möchte mich für den glücklichsten Sterblichen halten, wenn ich Menschen von ihren Vorurteilen zu befreien vermöchte. Dabei verstehe ich unter Vorurteilen nicht das, aufgrund dessen man bestimmte Dinge nicht weiß, vielmehr das, aufgrund dessen man sich selbst nicht kennt."
Charles-Louis de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu (1689 bis 1755)
Dezember
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben."
Alexander von Humboldt (1769 bis 1859)
November
"Die Eltern der Völkerfamilie sind die Muttersprache und das Vaterland."
Erhard Horst Bellermann (* 1937)
Oktober
"Fiat iustitia et pereat mundus. Es geschehe Recht, auch wenn die Welt darüber zugrunde geht."
Kaiser Ferdinand I. vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation (1503 bis 1564)
September
"Die Unabhängigkeit und Freiheit des Menschen beruht weniger auf der Kraft seiner Arme als auf der Mäßigung des Herzens. Wer wenig begehrt, hängt von Wenigem ab."
Jean-Jacques Rousseau (1712 bis 1778)
August
"Ein diplomatisches Papier will gekonnt verfasst sein - nicht so genau, dass die Skepsis die Wahrheit herauslesen kann, aber doch mit soviel Spielraum, dass die Arglosigkeit ihre Wünsche hineinlesen kann."
Otto von Bismarck (1815 bis 1898)
Juli
"Die Vereinten Nationen wurden geschaffen, nicht um uns in den Himmel zu bringen, sondern um uns vor der Hölle zu bewahren."
Dag Hammarskjöld (1905 bis 1961)
Juni
"Sich selbst besser machen, sich selbst kultivieren und, wenn er böse ist, Moralität bei sich hervorbringen, das soll der Mensch."
Immanuel Kant (1724 bis 1804)
Mai
"Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne."
Immanuel Kant (1724 bis 1804)
April
"Etwas ist nicht recht, weil es Gesetz ist, sondern es muss Gesetz sein, weil es recht ist."
Charles-Louis de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu (1689 bis 1755)
März
"Was die Menschen trennt, ist gering, gemessen an dem, was sie einen könnte."
Halldór Laxness (1902 bis 1998)
Februar
"Der zum ersten Mal an Stelle des Speeres ein Schimpfwort benutzte war der Begründer der Zivilisation."
Sigmund Freud (1856 bis 1939)
Januar
"Zum Denken sind wenige Menschen geeignet, obwohl alle zum Rechthaben neigen."
Arthur Schopenhauer (1788 bis 1860)
Dezember
"Das siegreiche Volk hat niemals einen Vorteil von den Trümmern des besiegten Volkes. Es bezahlt alles. Es leidet, auch wenn seine Waffen siegreich sind."
Voltaire (1694 bis 1778)
November
"Fanatismus besteht im Verdoppeln der Anstrengungen, wenn das Ziel vergessen ist."
George Santayana (1863 bis 1952)
Oktober
"Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen; wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht."
Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832)
September
"Politik ist keine Wissenschaft, die man lernen kann; sie ist eine Kunst - und wer sie nicht kann, der bleibt besser davon."
Otto von Bismarck (1815 bis 1898)
August
"So wie Terrorismus nie entschuldigt werden darf, dürfen faktische Missstände nicht ignoriert werden."
Kofi Annan (* 1938)
Juli
"Die Gesellschaft für Staatenforschung erinnert an die Vereinten Nationen und ihre Erklärung über das Recht und die Verpflichtung von Einzelpersonen, Gruppen und Organen der Gesellschaft, die allgemein anerkannten Menschenrechte und Grundfreiheiten zu fördern und zu schützen (A/RES/53/144)."
Christoph Kölzsch (* 1981)
Juni
"Die Vertragsstaaten dieses Statuts - im Bewusstsein, dass alle Völker durch gemeinsame Bande verbunden sind und ihre Kulturen ein gemeinsames Erbe bilden; und besorgt darüber, dass dieses zerbrechliche Mosaik jederzeit zerstört werden kann, ..."
Eingangspräambel der Römischen Satzung des Zwischenstaatlichen Strafgerichtshofs
Mai
"Die Gerechtigkeit ist jene Tugend, die jedem gibt, was ihm gebührt."
Augustinus von Hippo (354 bis 430)
April
"Ein Vertrauensverhältnis zwischen den Staatsmännern verschiedener Länder ist für die Lösung politischer Fragen von großer Bedeutung."
Konrad Adenauer (1876 bis 1967)
März
"Die guten Mächte sagen: ich will schaffen und sein; die bösen sagen: ich will haben und scheinen."
Walther Rathenau (1867 bis 1922)
Februar
"Das Unrecht, das dir geschieht, treibe lächelnd ab, aber nicht als Individuum, sondern als Menschheit; diese sollte sich nicht alles gefallen lassen."
Jean Paul (1763 bis 1825)
Januar
"Die Minderheiten sind die Mehrheiten der nächsten Generation."
Jean-Paul Sartre (1905 bis 1980)
Dezember
"Die Missachtung des Lebens und die Brutalität gegen den Menschen lassen die Fähigkeit des Menschen zur Unmenschlichkeit erkennen. - Sie kann und darf kein Mittel irgendeiner Konfliktlösung sein und bleiben."
Rosa Luxemburg (1871 bis 1919)
November
"In der Behandlung seiner Minderheiten offenbart sich die Qualität eines Staates."
Erich Limpach (1899 bis 1965)
Oktober
"Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg; Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen, Gerechtigkeit."
Baruch de Spinoza (1632 bis 1677)
September
"Mensch sein heißt verantwortlich sein."
Antoine de Saint-Exupéry (1900 bis 1944)
August
"Wenn die Gerechtigkeit untergeht, so hat es keinen Wert mehr, dass Menschen leben auf Erden."
Immanuel Kant (1724 bis 1804)
Juli
"Ehren wir die Freiheit. Arbeiten wir für den Frieden. Halten wir uns an das Recht. Dienen wir unseren inneren Maßstäben."
Richard von Weizsäcker (* 1920)
Juni
"Ohne die Impulse der Einzelnen stagniert die Gemeinschaft; ohne die Sympathie der Gemeinschaft verflüchtigen sich die Impulse der Einzelnen."
William James (1842 bis 1910)
Mai
"Keiner von uns wird intolerant geboren, gegenüber denen, die sich von uns unterscheiden. Intoleranz wird gelehrt und kann auch wieder aktiv verlernt werden - wenn auch oft nur unter großen Schwierigkeiten."
Kofi Annan (* 1938)
April
"Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden."
Eingangspräambel der Satzung der Einrichtung der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur
März
"Als Menschen appellieren wir an Menschen, sich ihres Menschseins zu erinnern und alles Übrige zu vergessen. Wenn das gelingt, liegt der Weg zu einem neuen Paradies frei vor uns."
Bertrand Russell (1872 bis 1970) und Albert Einstein (1879 bis 1955)
Februar
"Fanatismus, Hass, Vorurteile - dies sind die hässlichen Symptome einer Krankheit, an der die Menschheit immer gelitten hat und überall leidet. Rassismus kann, wird und muss besiegt werden."
Kofi Annan (* 1938)