Die abseits aller Schiffswege liegende Clippertoninsel wurde im Jahre 1521 von Ferdinand Magellan entdeckt und erst 1704 durch den Maat Jean-Christian Clipperton wiedergefunden. Clipperton erwählte das einsame Atoll zu seinem Versteck. Bis heute sind die Gerüchte nicht verstummt, dass Teile seines Piratenschatzes auf der Insel versteckt sind. Erst 1856 taucht das Clippertonatoll wieder in den Akten auf. Im Guanovertrag wurde das Eiland der Interessensphäre der amerikanischen Guano Cooperation zugeschrieben, obwohl die Amerikaner nie den amtlichen Besitz über die Insel ergriffen haben. Trotz erheblicher Einwände seitens der amerikanischen Staatsführung wurde die Clippertoninsel im August 1858 von Frankreich in seinen Staat eingegliedert. Heute - seit 2007 - befindet sich die Clippertoninsel im Staatseigentum der Französischen Republik und darf nur in Sonderfällen betreten werden. Seitdem wird die Clippertoninsel monatlich von der französischen Flotte angeschifft, um die Staatsflagge Frankreichs zu bewachen, die sichtbar auf der Insel wehen muss; denn regelmäßig wird die Trikolore von Fischern oder Schatzsuchern gestohlen.
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